Tagung «Digital fit – auch im Alter»

Die digitale Entwicklung schreitet rasant voran, zugleich werden die analogen Angebote im Alltag eingeschränkt oder verschwinden gar. Wie halten Menschen über 65 Jahren mit dieser Entwicklung Schritt und welche Unterstützung können sie sich holen? Der Schweizerische Seniorenrat SSR geht in der öffentlichen Tagung «Digital fit – auch im Alter» am 13. Juni in St. Gallen diesen Fragen nach.

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Seniorenrat zu den Krankenkassen-Initiativen: einmal Ja, einmal Nein

Viele Seniorinnen und Senioren leiden unter den stark gestiegenen Krankenkassenprämien und sind auf Entlastung angewiesen. Im Juni kommen dazu zwei Initiativen vors Volk. Der Seniorenrat erachtet beide nicht als geeignet, um die unkontrolliert steigenden Kosten im Gesundheitswesen in den Griff zu bekommen. Er befürwortet jedoch die Prämien-Entlastungs-Initiative, welche die Prämienverbilligung ans Einkommen koppeln will. Die Kostenbremse-Initiative mit der Verknüpfung ans Wirtschaftswachstum und die Lohnentwicklung lehnt er hingegen ab.

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Seniorenrat: Ja zum nachträglichen Einkauf in die Säule 3a

Wer in seinem Erwerbsleben nicht immer den vollen Betrag in die 3. Säule einzahlen konnte, soll dies während einer gewissen Zeitspanne nachholen und von den Steuern abziehen können: Der Schweizerische Seniorenrat (SSR) spricht sich dafür aus, dass solche Beitragslücken unter bestimmten Bedingungen geschlossen werden können. Denn diese Möglichkeit kommt vor allem Frauen zugute, welche in erster Linie von Einkommenslücken und damit von zu tiefen Beiträgen im Alter betroffen sind.

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Radio- und TV-Gebühren: Ja zu Service public und zur Entlastung von Rentnerinnen und Rentner

Ein unabhängiges und leicht zugängliches Medienangebot ist für Seniorinnen und Senioren zentral. Zugleich sind aber viele ältere Menschen auf eine finanzielle Entlastung angewiesen, weil sie wegen den steigenden Kosten finanziell an ihre Grenzen stossen. Der Schweizerische Seniorenrat SSR befürwortet deshalb den Vorschlag des Bundesrates, die Radio- und TV-Gebühren moderat zu senken, fordert aber zusätzliche Entlastungen von armutsbetroffenen oder -gefährdeten Haushalten.

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Unterstützung bei betreutem Wohnen wird greifbar

Betreutes Wohnen soll in den Ergänzungsleistungen zur Alters- und Hinterlassenenversicherung (EL zur AHV) aufgenommen werden. Betagte Menschen können so länger selbständig zu Hause wohnen – eine Neuerung, welche der Schweizerische Seniorenrat SSR schon lange anstrebt und entsprechend begrüsst. Er bemängelt hingegen, dass die Gesetzesrevision die psycho-sozialen Aspekte des betreuten Wohnens nicht aufnimmt.

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Die Generationen einen statt spalten

Die über 65-Jährigen sind in sich so divers wie alle anderen Altersgruppen. Das ruft nach einer differenzierten Betrachtungsweise und Ablehnung von pauschalen Regelungen für ganze Bevölkerungsschichten («Es braucht höhere Prämien für Babyboomer», NZZ 20. 6. 23).

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Wir sind besorgt und enttäuscht (Resolution zur Umsetzung der Pflegeinitiative)

Der Schweizerische Seniorenrat fordert von Bundesrat, Parlament und Kantonen die sofortige und vollumfängliche Umsetzung der Pflegeinitiative mittels dringlichen Bundesbeschlüssen. Es sind die nötigen finanziellen Mittel bereitzustellen, um die Anstellungsbedingungen der Pflegenden im stationären und ambulanten Bereich unmittelbar zu verbessern. Der Pflege-notstand muss gebremst und das Vertrauen – insbesondere der älteren Bevölkerung – in das Gesundheitswesen wieder hergestellt werden. Die ältere Bevölkerung leidet am Meisten unter dem Pflegenotstand.

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