Der Schweizerische Seniorenrat ist allerdings sehr befremdet über die Vorgabe des Bundesrates, im Rahmen des Reformpaketes «Altersvorsorge 2020 » den Bundesbeitrag an die AHV zu flexibilisieren und zu senken. Zudem fordern gleichzeitig auch noch Bundesrat und Parlament die vorzeitige Einführung einer «Schuldenbremse für die AHV ». Dies weil die AHV defizitär werde sowie zur Erhöhung der Rentensicherheit. Das ist widersprüchlich und riskant. Auf der einen Seite rechtfertigt man den Reformbedarf bei der AHV mit drohenden Defiziten und auf der anderen Seite will man den Bundesbeitrag an die AHV-Ausgaben senken und flexibilisieren. Damit hofft der Bund, die geltende Schuldenbremse für den Bundeshaushalt zu umgehen.
Der Schweizerische Seniorenrat widersetzt sich diesem rein finanzpolitischen Manöver auf dem Buckel der AHV-Rentnerinnen und Rentner. Er setzt sich aus Transparenzgründen für die Beibehaltung des Bundesbeitrages im Umfang von 19,55% der AHV-Ausgaben ein.